Dauerausstellungen

Museum Schloss Hohentübingen

Museum Schloss Hohentübingen

Die Lehrsammlung der Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie im Museum der Universität Tübingen geht zum Teil bereits auf Entdeckungen zurück, die R.R. Schmidt zu Anfang des 20. Jahrhunderts in den Höhlen der Schwäbischen Alb gemacht hatte.

 

Wandmalerei im Museum Schloss Hohentübingen

Einen Schwerpunkt der Sammlungen bilden Funde aus Südwestdeutschland, aber auch aus Afrika, zum Beispiel im Zusammenhang mit den sogenannten Kohl-Larsen-Expeditionen. Von besonderer Bedeutung sind die 1931 von G. Riek in der Vogelherdhöhle bei Heidenheim entdeckten Elfenbeinfiguren des Aurignacien, die zu den ältesten weltweit bekannten Kunstwerken zählen.

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Die Höhlen rund um Blaubeuren gehören zu den wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Sowohl die Neandertaler als auch der anatomisch moderne Mensch haben hier am Rande der Schwäbischen Alb gelebt. Das Urgeschichtliche Museum zeigt verschiedene Lebensaspekte dieser beiden Menschen-formen, den Wandel der Werkzeugtechnologie über die Jahrtausende hinweg und die Entwicklung der steinzeitlichen Kultur.

Sonderausstellungen/Kooperationen

Bemalte Steine

Sonderausstellung im Schloss Hohentübingen

10.11.2011-29.01.2012
Mi-So 10-17, Do bis 19 Uhr

Im Hohle Fels bei Schelklingen auf der Schwäbischen Alb haben Archäologen der Universität Tübingen in den Jahren 2009 und 2010 vier bemalte Steine ausgegraben. Sie stammen aus der späten Altsteinzeit und sind etwa 15.000 Jahre alt. Dies ist eine Sensation, denn damit markieren diese Funde das Ende der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb. Sie sind außerdem der Beleg für die älteste Tradition der Malerei in Mitteleuropa. Diese außergewöhnlichen Stücke sowie weitere vergleichbare Funde aus Höhlen der Schwäbischen Alb werden im Schloss Hohentübingen präsentiert. Das Thema der frühen Malerei steht dabei im Vordergrund. 

 

 


Eiszeit - Kunst und Kultur

Eiszeit - Kunst und Kultur

18. September 2009 - 10. Januar 2010

Eiszeit – Kunst und Kultur ist eine Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Eberhard Karls Universität Tübingen, Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, und dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

 

Eiszeitquell

Unterstützt von EiszeitQuell - der Mineralwasserschatz aus der Eiszeit

Schwanenflügelknochen-Flöte

Schwanenflügelknochen-Flöte

Württembergisches Landesmuseum Stuttgart

4.11.2004 bis 30.1. 2005

 

Vor 35.000 Jahren erfinden Eiszeitjäger die Musik.

Das älteste Musikinstrument der Menschheit ist eine Flöte. Ein Eiszeitjäger - oder eine Eiszeitjägerin? - schnitze sie aus einem Schwanenknochen.

35.000 Jahre später wird diese Flöte im Geißenklösterle, einer Höhle auf der Schwäbischen Alb, gefunden: Aus den dortigen Ausgrabungen der Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökolgie der Universität Tübingen stammen auch die weltbekannten Elfenbeinfiguren.

Eine Ausstellung des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Abt. für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen und dem Linden-Museum Stuttgart, Staatliches Museum für Völkerkunde.

 

Pressestimmen

Die Begegnung – Vom Neandertaler zum Homo sapiens

Die Begegnung – Vom Neandertaler zum Homo sapiens

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

26. Juni 2005 bis 16. April 2006

 

Vor 40.000 Jahren befindet sich Europa im Wandel. Neue Werkzeugtechnologien, Eiszeitkunst, Schmuckstücke und Musikinstrumente kennzeichnen diese Übergangszeit. Bis zu dieser kulturellen Wende lebten die Neandertaler alleine in Europa. Nun erscheint der anatomisch moderne Mensch. Wie geschah dieser Übergang? Kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, herrschte Kampf um die besten Regionen Europas? Kam es zu einer Vermischung? Findet sich in uns das genetische Erbe der Neandertaler?

 

Realisierung mit freundlicher Unterstützung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW).

 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch im Thorbecke Verlag.

Vom Neandertaler zum Modernen Menschen

Herausgeber: N.J. Conard, S. Kölbl, W. Schürle

ISBN: 3-7995-9087-0