Stadt- und Regionalentwicklung

Profil_Arbeitsgruppe

Profil der Arbeitsgruppe

Städte, Regionen, Stadtregionen unterlagen und unterliegen vielfältigen Wandlungsprozessen. Aus einer recht eindeutigen Trennung von Stadt und Land entwickelten sich nach Industrialisierung und Postindustrialisierung komplexe Stadtlandhybride. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt am Geographischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen in der Beleuchtung entsprechender komplexer Veränderungen, gerade mit einer sowohl theorie- als auch praxisorientierten Ausrichtung.

Mit einer sozialkonstruktivistischen Zugangsweise, die die Wandelbarkeit sozialer Wirklichkeit(en) betont, werden unter anderem Siedlungsentwicklungsprozesse in Südkalifornien und Frankreich – Stichwort Stadtlandhybride – sowie Umwälzungen im Zuge der Deindustrialisierung (Schlagwort Altindustrie) und der Energiewende, Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa und ,Landschaftsveränderungen‘ durch die Gewinnung mineralischer Rohstoffe beleuchtet.

Einen Ausgangspunkt beziehungsweise ein ,Dach‘ der Überlegungen bilden eine sozialkonstruktivistisch ausgerichtete Landschaftsforschung sowie eine Adaption poststrukturalistischer Diskurstheorie zur Analyse aktueller gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Mehr hierzu erfahren Sie auf den Unterseiten des Lehrstuhls.